FAQ
Fragen, die mir oft gestellt werden.
-
Die Bezeichnung Creative Director wird leider recht inflationär benutzt – für mich bedeutet sie, als Teamleader für kreative Fragen eines (Design-) Projekts verantwortlich zu sein. Als CD arbeite ich dann z.B. mit weiteren Designern zusammen, die ich briefe. Auch in inhaltliche, konzeptionelle Aspekte bin ich als CD verstärkt eingebunden.
-
Als Art Director bin ich für die gestalterischen Aspekte eines Projekts oder Teams verantwortlich. Bei einem Magazin die Person, die alle Zutaten im Layout/Design zusammenbringt und meist auch brieft: Fotografie, Illustration, Infografik, Retusche etc. Ich entwickle oder redesigne Layouts und Design-Systeme, die redaktionelle Inhalte überzeugend visualisieren – Stilsicherheit, offene Augen und Ohren sowie konzeptionelles Denken sind gefragt.
-
Ich arbeite allein; je nach Anforderung mit Projektteams aus erfahrenen Redakteuren, Designern, Fotografen, Illustratoren, Stylisten, Bildbearbeitern, Developern. Oder mit bestehenden Teams z.B. bei Verlagen, Agenturen oder Firmen. Ich fungiere als Creative Director oder Creative Consultant. Mein Büro ist in Berlin, viele Projekte entstehen mittlerweile jedoch komplett “remote”. Ich liebe es jedoch, vor Ort mit Redaktionen und Art Departments zu arbeiten, das schafft eine starke Zusammenarbeit, Vertrauen, Verbindlichkeit – und somit starke Produkte.
-
Verlage und Agenturen sind typische Auftraggeber für Editorial Design, aber ebenso gern arbeite ich für Unternehmen, Institutionen oder private Auftraggeber. Entscheidend ist für mich die Qualität des Inhalts; Sympathie und gegenseitiger Respekt schaffen jahrelange, angenehme Kundenbeziehungen. Ein hohes Budget oder eine teure Agentur sind noch kein Garant für gutes Design oder gar ein gutes Produkt. Design kann etwas schön verpacken, aber die Qualität der Inhalte ist entscheidend. Gern bin ich als Designer und Entwickler mit dabei.
-
Ich habe ein gutes Gefühl für Texte, Leseebenen und wie man diese mit überzeugenden Design-Systemen visualisiert– Kompetenz eines guten Art Directors im Editorial Bereich. 20 Jahre Zusammenarbeit mit erstklassigen Redakteuren (und Marken) hat mich ungemein geschult, man ist als Editorial Designer immer auch eine Art visueller Redakteur, lernt bei jedem neuen Content hinzu und erweitert seinen Horizont. Mittlerweile entwickle ich komplette Magazinkonzepte mit Kunden, bevor überhaupt irgendein Redakteur zum Einsatz kommt ;)
-
Meine Liebe ist Editorial Design: Magazine, Bücher, Corporate Magazines. Aber auch klassisches Branding und Grafikdesign: Corporate Identity, Brand Design, Webdesign. Ich bin ausgebildeter Kommunikationsdesigner, als Art Director habe ich jahrelange Erfahrung in der Arbeit für Verlage, Agenturen und Marken sammeln dürfen, meine ersten Schritte als Designer habe ich in der Werbung gemacht.
-
Ich bin überzeugt, daß Klarheit, Durchgängigkeit und Reduktion auf das Wesentliche entscheidend für gutes Design sind. Das hat mit Minimalismus nur indirekt zu tun, denn auch Minimalismus kann opulent sein. Das wird oft falsch verstanden. Ich sehe meine Aufgabe darin, mit den besten Zutaten das stilvollste und zielführendste Design zu finden – das auch eine Zeit lang hält.
-
Ich arbeite meist allein mit Freelance-Projektteams, suche also immer kreative Köpfe, die mir bei meinen Projekten helfen können. Festangestellte Mitarbeiter gibt es bei mir jedoch nicht, Praktikanten nehme ich zur Zeit nicht an.
-
Momentan entwickle ich mit einem mutigen Kunden einen neuen Typ Magazin, welcher so noch nie da war – mit Vertriebs-Features, nach denen sich Luxusmarken die Finger lecken sollten. Bin sehr gespannt darauf, mehr Info dazu bald. Ansonsten ein wilder Mix aus Websites, Büchern, Magazinen, Jahresberichten, Studien, Logos, Brandings... es bleibt spannend!
-
Sogar sehr gern! Ich arbeite als Gastdozent und Lecturer im Bereich Editorial Design für Designhochschulen wie die UE University of Europe in Hamburg oder die amd Akademie Mode und Design in Berlin. Es gibt nichts Besseres, als den Fortschritt von Studenten zu sehen! Ich bin immer auf der Suche nach Unterrichts-Gelegenheiten, aber leider ist das in Deutschland meist so unteriridisch bezahlt, daß es sich eigentlich nicht wirklich lohnt - sehr schade, denn die Studierenden verdienen Besseres! Ich freue mich immer über Anfragen, liebe Design-Unis!
-
Ja, das Drama meines Lebens: mehrere Interessen und diese auch noch gut machen wollen ;) Wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich Bassist. Ich liebe Jazz und Funk; meine künstlerische Seite pflege ich unter meinem Alter Ego Raphael Wendt.